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Soforthilfe: Ehegelübde schreiben

Vielen Partnern fällt es schwer die richtigen Worte für ihre Gefühle zu finden und diese in einen kurzatmigen und gefühlvollen Text zu verwandeln. Aus diesem Grund haben wir für euch 5 hilfreiche Schritte, wie euch das Schreiben eures Ehegelübdes leichter von der Hand geht!

VERGANGENHEIT

Ein Gelübde ist nicht nur ein Versprechen für die Zukunft. Es gibt auch einen Rückblick auf vergangene Zeiten, die dich besonders geprägt, beeinflusst und beeindruckt haben. Am besten beginnst du mit einem Satz über schöne Zeiten, die hinter euch liegen und die ohne den anderen nur halb so schön gewesen wären. Denn darum geht es unter anderem in der Ehe: Das Leben gemeinsam zu erleben und den anderen nicht ungesehen zu lassen.

„Denn ich bin Zeuge deines Lebens.“

HÜRDEN & SCHWERE ZEITEN

Ohne Täler kann es keine Berge geben. Zu jeder Beziehung gehören einfache und schwierige Phasen. Erwähne in einem Satz auch die schweren Zeiten, die euch beide gefordert und zusammengeschweißt haben. Denn das ist es, was eine gesunde Beziehung und Ehe ausmacht. Auch wenn man sich einmal nicht einig ist, ist es auch der Wille gemeinsam den Weg weiter zu gehen und trotzdem zusammen zu halten.

CHARAKTER

Den Lebensweg zu bestreiten und gemeinsam die nächsten Schritte zu planen, gelingt nicht mit jedem. Dein Lieblingsmensch hat bestimmte Eigenschaften, die so besonders sind, dass sie zum eignen Lebenskonzept und zur eigenen Zukunftsvorstellung ganz besonders gut passen. Lasse deinen Gegenüber an diesen Gedanken teilhaben. Ein Gelübde ist der ideale Zeitpunkt, um all die liebenswerten Eigenschaften auszusprechen, die den anderen so unersetzlich für dich machen.
Denn in einer Ehe geht es um Respekt, Wertschätzung und Akzeptanz.

ZUKUNFT

Der Blick in die Zukunft verrät die ersten Gedanken, was du dir in Zukunft für euch gemeinsam in der Ehe wünschst. Das können konkrete Pläne, wie Reisen oder gemeinsame Kinder sein; aber auch Wertvorstellungen, wie gemeinsam weiterhin viel zu Lachen oder sich gegenseitig zu inspirieren. Es können Träume, Wünsche und Hoffnungen sein, die nicht zwangsläufig realistisch sein müssen, die aber zeigen welche Bedeutung  diese gemeinsame Verbindung für dich hat.

VERSPRECHEN

Das Gelübde schließt mit dem eigentlichen Versprechen ab. Viele Brautpaare haben Angst Versprechungen machen zu müssen, die abgedroschen oder unrealistisch klingen. Sätze wie: „bis zum Tod lieben“, oder „über den Tod hinaus“, müsst ihr nicht verwenden. Das Eheversprechen sollte so formuliert sein, dass es eure aufrichtigen Gefühle widerspiegelt. Viele Formulierungen, die man von Ehegelübden kennt, entspringen eines alten, klassischen und verklärten Weltbildes, das nicht mehr zeitgemäß ist.

Bleibt beim Eheversprechen ihr selbst und versprecht das, was ihr aufrichtig und ehrlich meint.

5 TIPPS BEI SCHREIBBLOCKADEN
  • Wenn der erste Satz sehr schwer fällt, bedient euch eines Zitats oder eines Satzes aus einem Song, der die passenden Worte findet; dann kommt der Rest von ganz allein!
  • Sprecht den Partner direkt an. („lieber Schatz,…“, „mit dir…“, „du bist für mich…“)
  • Erwähnt nicht zu viele negative Themen, beschränkt euch auf maximal 2 einschneidende Erlebnisse
  • Übergänge fallen leichter, wenn man sich an Highlights der Beziehung erinnert: Der erste Moment der Verliebtheit, der Moment in dem man wusste man möchte sie/ihn heiraten
  • Werdet nicht zu sachlich. Beschreibt eure Gedanken und eure Sicht der Dinge („Ich liebe an dir…“, „für mich bist du…“, „mit dir fühle ich mich…“, „ich möchte für dich…“, „für uns wünsche ich mir…“, „ich freue mich auf…“)